Super Mums – ein kritisches Plädoyer an uns selbst!“ – Review-Version

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Plätzchen backen, mache ich lieber als das hier. Aber ich habe mir vor einem Jahr zum Ziel gesetzt, diesen Artikel zu schreiben: Eine Art Review aus dem Jahr, das alles andere als einfach werden sollte. Um ein ehrliches Resümee zu ziehen, egal, wie es ausgehen würde!

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Auf neuen Wegen: Raus aus der Komfortzone

Meine persönliche Komfortzone: das ist der Bereich, in dem ich mich sicher fühle. Sie ist der Bereich, den ich kenne. Und sie ist der Bereich, in dem ich zu Hause bin. Wie lange habe ich meine Komfortzone schon nicht mehr verlassen? Ziemlich lang. Denn sie verursacht in mir ein fieses mulmiges Gefühl, dass ich ganz gerne missen möchte. Das Problem dabei ist nur: Wir können uns nur dann weiterentwickeln, wenn wir uns auf den Weg begeben, Neues auszuprobieren und den Schritt über die selbst gemachte Grenze zu wagen.

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Der Schritt aus der Komfortzone: Schwieriger als gedacht.

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Keine Ausreden mehr: 40 Tipps für einen zufriedenen Alltag

Familie und Kinder, ein voller Arbeitstag, der ständige Überfluss an Informationen aus den Medien, digitale Geräte im Dauereinsatz, Freizeitstress und Hobbies, Geldsorgen, schlechte Nachrichten überall. In dem Chaos des Alltags finden wir es oft schwierig, die richtige Balance zu finden und sind dabei Sklaven unseres Selbst, permanent auf der Suche nach dem perfekt zugeschnittenen Lebensentwurf. Dabei sind es oft schon kleine Dinge, die uns im Alltag helfen können, zufriedener und gelassener zu werden.

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Ihr schreibt gerade wieder an einer langen Liste an Neujahrsvorsätzen? Vergesst es! Hat es je richtig funktioniert?  Probiert doch mal Folgendes aus:

Wählt aus der unten stehenden Liste zwei Punkte aus, von denen Ihr denkt, dass sie in Eurem Leben fehlen und setzt sie konsequent um. Jeden Tag. Keine Ausnahme. Keine Ausreden.

Falls es sich um regelmäßige Aufgaben handelt: Schreibt Euch die Vorsätze auf Eure Badezimmerspiegel, hängt sie an Eure Kaffeemaschine oder pinnt sie an Euren PC, damit Ihr sie nicht vergesst, bis sie Euch in Leib und Blut übergangenen sind. Ihr werdet nach einigen Wochen erstaunt sein, was die Veränderung mit Euch machen und wie groß die Auswirkungen sein werden.

In diesem Sinne: Einfach mal einen Gang zurückschalten!
Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute für das neue Jahr und freue mich auf tolle Diskussionen in 2016! 

  1. Schenke jeder Person, die Dir begegnet, ein Lächeln.
  2. Mache jeden Tag einen kleinen Spaziergang.
  3. 10 Minuten Entspannung pro Tag zu einem Zeitpunkt Deiner Wahl!
  4. Finde Dein Lieblingscafé oder Bar in Deiner Stadt und besuche es/sie einmal pro Woche.
  5. Trinke jeden Tag 2 Tassen weniger Kaffee aber genieße ihn dafür umso mehr.
  6. Lies ein gutes Buch und schenke es Deiner besten Freundin oder Deinem besten Freund.
  7. Trau Dich, NEIN zu sagen.
  8. Schaffe Dir ein Haustier an (ausgenommen sind Spinnen, Schlangen und andere Nicht-Schmusetiere 🙂 )
  9. Suche Dir eine ehrenamtliche Tätigkeit in Deiner Stadt.
  10. Versuche, nicht ständig glücklich sondern zufrieden zu sein. Glück ist hormonell gesteuert und kein Dauerzustand, den Du erreichen könntest.
  11. Schalte Dein Smartphone eine Stunde, bevor Du ins Bett gehst, ab und schalte es am Morgen erst ein, wenn Du bereits eine Stunde wach bist.
  12. Wirf Deine Joggingschuhe weg und suche Dir eine Sportart, die wirklich zu Dir passt!
  13. Hör auf, Dir ständig Sorgen zu machen.
  14. Koche gemeinsam mit Deinen Freunden ein leckeres Abendessen.
  15. Habe immer Deinen Lieblingskinofilm für schlechte Zeiten in der Schublade.
  16. Entrümple Deinen Kleiderschrank oder Deine Schubladen und werde wieder Chef über die Dinge, mit denen Du Dich umgibst.
  17. Kaufe Dir ein schönes Notizbuch und schreibe Deine Gedanken und Ideen darin auf.
  18. Schreibe weniger Mails und Nachrichten, sondern rufe die Person mal an, mit der Du reden möchtest.
  19. Pflanze auf Deinem Balkon oder in Deinem Garten Obst oder Gemüse an, das Du später im Sommer ernten kannst.
  20. Beginne Deinen Tag mit Deinem persönlichen Power-Frühstück.
  21. Sage den Menschen, die Dir etwas bedeuten, was sie Dir bedeuten.
  22. Akzeptiere und wertschätze Dein Gegenüber!
  23. Erinnere Dich jeden Tag daran, wie gut es Dir im Vergleich zu anderen Menschen auf dieser Welt geht.
  24. Benenne an jedem Tag eine Sache, die Dich besonders glücklich gemacht hat, archiviere sie in einem Glas und lies sie Dir Silvester oder Neujahr nochmal durch.
  25. Für jedes neue Ziel, das Du Dir setzt, schreibe eine Sache auf, die Du schon erreicht hast.
  26. Schiebe unangenehme Aufgaben nicht vor Dir her, sondern erledige sie sofort.
  27. Sage öfter DANKE!
  28. Mache Dir keine Geldsorgen – Du kannst es eh nicht mitnehmen.
  29. Wenn Du Hilfe benötigst, dann bitte auch jemanden um Hilfe und steh es nicht alleine durch.
  30. Höre auf Deinen Bauch.
  31. Triff Entscheidungen – eine schlechte Entscheidung ist besser als keine Entscheidung.
  32. Gehe einmal pro Woche in die Sauna.
  33. Lerne, richtig zu atmen.
  34. Akzeptiere Deine Fehler und lerne von ihnen.
  35. Schlafe genug.
  36. Stelle Dir eine tolle Playlist auf Deinem Smartphone zusammen.
  37. Backe einen Kuchen.
  38. Vergleiche Dich nicht mit Anderen sondern sei Du selbst.
  39. Weine, wenn Du traurig bist.
  40. Richte Dir einen Tag in der Woche komplett ohne digitale Geräte wie Smartphone oder Tablet ein.


Habt Ihr weitere Tipps?

Dann lasst uns die Liste zusammen erweitern. Ich bin gespannt!

Super Mums – ein kritisches Plädoyer an uns selbst

Ich bin PR-Frau mit beruflichen Ambitionen aus Leidenschaft: Check!
Ich bin Ehefrau aus Leidenschaft: Check!
Ich bin Mutter zweier Söhne aus Leidenschaft: Check!

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Damit das geht, funktioniert unser Leben wie ein Uhrwerk. In unserer Küche hängt ein Wochenplan: ein Vater, eine Mutter, zwei Kinder. Darin eingetragen: Wichtige Geschäftstermine. Dienstreisen. Klassenarbeiten. Therapiestunden. Fußballspiele, Treffen mit Freunden, Arzttermine, Urlaube, Verabredungen, Geburtstage. Damit es nicht unübersichtlich wird, bekommt jedes Familienmitglied eine eigene Spalte im Plan. Da wird reingekritzelt, ausradiert, durchgestrichen, Fragezeichen und Ausrufezeichen gesetzt, posted notes angeklebt, Aufgaben zugewiesen. Reichen tut der Platz trotzdem nicht. Und weil das Woche für Woche zur völligen Unübersichtlichkeit ausartet, machen wenigstens wir Mütter immer gute Laune, um allen zu versichern: Wir haben das im Griff! Wir sind ja die Super Mums!

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Sam – ganz viel Dreck und noch mehr Glück

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Wenn ich morgens die Augen aufschlage, stehst du an meinem Bett und schaust mich mit deinen braunen Kulleraugen an, erwartungsvoll, dass ich endlich aufstehe. Wenn ich mittags von der Arbeit heimkomme, ist deine Freude so groß, dass du mich im Zuge der Begrüßung fast vor Begeisterung umrennst. Und wenn ich krank bin, liegst du einfach nur ganz ruhig neben mir und schickst mir ruhige Vibes. Manche Freundschaften sind einfach nur zwischen Mensch und Tier möglich.

Du bist Sam, zwischen 7 und 8 Hundejahre alt – das macht gefühlte 50 Menschenjahre. Ein schwarzer Labrador mit grauem Bart, einem weißen Fleck auf der Brust, Schlappohren, ein Schwanz, der immer vor Freude wedelt, und irgendeiner anderen Hundeart drin. Irgendjemand hatte dich im Tierheim abgegeben weil er dich nicht mehr wollte. Vielleicht wegen deiner manchmal defekten Hüfte, vielleicht weil du langsam etwas alt wirst – wir werden es nie rausfinden.

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Dort im Tierheim haben wir dich kennengelernt. Eigentlich suchte ich nach einem kleinen Hund, den man mal schnell in die Tasche stecken kann – wo ich ungeduldiger Zeitgeist den Ton und das Tempo angeben kann. Aber kleine Hunde gab es nicht. „Da wäre aber der Sam, den wir gerne an eine Familie vermitteln würden“, sagte man uns. Und dann kamst du auch schon auf uns zugerannt, mit deiner stürmischen Art. Und wir waren sofort alle verliebt.

Was hat man mich gewarnt, vor der Zeit, die ein Hund in Anspruch nimmt, vor dem Geld, was er kostet und vor dem Dreck, den er macht. „Du und ein Hund? Mir deinem Hang zum Perfektionistischen?“ Egal. Ich habe alle Einwände in den Wind geschlagen. Manchmal muss man einfach das tun, was sich richtig anfühlt und sich auch mal außerhalb seiner Komfortzone bewegen.

Jetzt ist Sam eine Weile bei uns und nach einigen Monaten scheint es an der Zeit, ein ehrliches Fazit zu ziehen.

Ja, für eine Hund braucht man Zeit. Aber das, was so negativ belegt ist (Jemand nimmt uns Zeit weg), dreht sich plötzlich ins positive. Aus der Zeit, die man eigentlich nie hatte, wird dann Zeit, die man in sich investiert. Du bist draußen bevor die Sonne aufgeht. Du erlebst den Wandel der Jahreszeiten in einer Intensität, die du vorher nie gekannt hast. Du gehst Wege, die du vorher nie gelaufen bist. Und du nimmst Dinge im Wald und auf dem Feld wahr, die du früher missachtet hast. Dein Hund nimmt sich deine Zeit und teilt plötzlich deinen sonst so unstrukturierten Tag in sehr konkrete Häppchen auf. Das macht es nicht nur für dich, sondern auch für die Kinder einfacher. Es sei denn, er schaut dich mit deinen bettelndem Blick so an…. 😉

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Ja, für einen Hund brauchst du Geld. Das stimmt und wenn man mal ehrlich ist: die Tierarztbesuche tun schon weh 😉 Aber wie viel Geld geben wir für unseren sonstigen Kram im Alltag aus, den wir eigentlich nicht brauchen, das 8. Paar Schuhe, den 6. Mascara-Stift….? Am Ende ist es auch Geld, das man in sich investiert.

Ja, ein Hund gibt einem ganz viel – und vor allem auch von seinem Dreck. Korrekt, und auch hier will ich ehrlich sein. Vor allem unser Sam bringt alles mit nach Hause, was nicht niet- und nagelfest ist: seine Haarbüschel, die er vor allem in Zeiten des Fellwechsels überall lässt und aus denen du dir einen zweiten Hund filzen könntest; die Tennisbälle, die er im Gebüsch beim Club findet; Hölzer aller Größe und Form, die er voller Freude als Souvenir mit nach Hause bringt; den Sabber, wenn er mir beim Zubereiten des Abendessens zuschaut. Aber wir haben Besen, Tücher und Staubsauger- und am Ende des Tages fragt man sich, ob der Hund oder wir diejenigen sind, die den größeren Dreck veranstalten.

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Allen Unkenrufen zum Trotz: ich bin froh, dass wir uns für ihn entschieden haben, denn er bereichert unser aller Leben in allen Dingen. Das mag der eine oder andere nicht verstehen. Aber das ist auch nicht nötig. Uns tut er in jedem Fall gut!

Und für die, die sich irgendwann auf die Suche nach einem Hund machen sollten: geht in die Tierheime – die meisten Tiere, die dort sind, haben ein so gutes Herz und werden es euch danken, ein neues Zuhause gefunden zu haben.

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